Besinnungen
von Pfarrer Manfred Günther
Jesus Christus spricht:
Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich.
Johannes 14,1
Ist Glaube nicht dem Wollen ganz entzogen?
Gilt, wenn ich hoffen will, dass ich’s auch kann?
Wie oft hat, was ich wollte, schon getrogen!
Wie fängt der Mensch - aus sich! - im Glauben an?
Gut wär’ das schon, in dieser Zeiten Schrecken,
den Halt zu haben, der uns trägt und stützt,
in Christi Wort die Weisung zu entdecken,
die uns vor Ängsten und Verzweiflung schützt.
Vielleicht ist Glaube etwas wie das Schwimmen?
Ob Wasser trägt, erfährt nur, wer’s probiert!
Wer weiß zuvor, ob die Versprechen stimmen,
dass durch Vertrauen sich die Angst verliert?
Es ist verborgen erst, du musst es wagen!
Ein kühner Sprung ... Gott hält dich! ... und du weißt!
Spürst seine Hilfe, hörst „mein Kind!“ ihn sagen
und du erfährst, warum Gott „Vater“ heißt.
Er schenkt Geborgenheit, getrosten Glauben,
reißt dich aus Zweifel, Schrecken, Angst heraus!
Das lass dein Leben lang dir nicht mehr rauben,
dann bleibt sein Segen über deinem Haus.
Und sei gewiss: Am Ende darfst du sehen,
was deines Glaubens feste Hoffnung war.
Wenn wir in Christi Spur hinübergehen,
wird aller Fragen Antwort offenbar!
Copyright: Manfred Günther
Link: http://www.predigt-eichendorf.de
geschrieben von Manfred Günther am 20.12.2009 um 17:56 Uhr.
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