Geistliche Impulse zur Jahreslosung

Meditationen

Gedicht 2 zur Jahreslosung 2008

von Manfred Günther

Christus spricht: Ich lebe,
und ihr sollt auch leben!

Jh. 14,19

Wir sind befangen,
voller Angst und Sorgen,
wenn wir ans Ende denken,
das uns droht:
Dies alles lassen,
sterben und kein Morgen...
Ins dunkle Grab
und ewig kalt und tot...

Das schreckt und treibt
- vielleicht damit wir sehen,
was uns geschenkt,
wie groß die Gabe misst:
Wir sollen nicht versinken
und vergehen,
weil einer schon
für uns gestorben ist.

Der sagt uns zu,
dass hinter Todes Schrecken
ein neues Land,
das Leben selbst, beginnt.
Wer ihm vertraut, der soll,
der wird entdecken,
wie er durch Glauben
Ewigkeit gewinnt.

Und anders nicht.
Dem Glauben ist's versprochen!
Und nur ein Wort,
das uns vom Leben spricht.
Doch wissen wir:
Er hat's noch nie gebrochen,
und was er sagt
und tut bertrügt uns nicht!

So mag die Angst,
der dunkle Ausblick weichen:
Es ist der Tod nicht,
der uns einst umhüllt!
Es sei der Christus selbst
für uns das Zeichen,
dass sich für uns,
was er verheißt, erfüllt.

Manfred Günther, Pfr.i.R.
Lohgasse 11A
35325 Mücke/Groß-Eichen

geschrieben am 27.12.2007 um 17:06 Uhr.


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