Zur Jahreslosung 2007
Meditation von Manfred Bletgen
SIEHE
Manchmal muss ich genau hinschauen, um das "Neue" zu sehen.
Einen Augen-Blick, oder vielleicht auch etwas länger, stehen bleiben.
Die Farben betrachten.
Die dunklen, grauen, die querliegenden, durchstreichenden Striche entdecken.
Die mich er-innern an meine dunkleren, querliegenden Anteile. Doch dazwischen leuchtet es - auf.
Gelb, braun, blau, von zartem bis zu sattem Grün. Rot: Purpur, lieben, hoffen, leben.
Eine noch nicht ganz geöffnete Tulpe. Eine Blume, die zu Ostern blüht.
SIEHE
Schau hin, lässt Gott durch den Propheten sagen. "Ich will eine neue Situation schaffen. Die Nörgelketten, Perspektivlosigkeit, Panik, Dunkelheit ist durchbrochen. Atemlose Menschen können durchatmen. Zur Ruhe kommen. Der Kantenstress des alltäglichen Wiederholens ist wie abgeschnitten.
Eine neue Identität kann das Leben bekommen. Es wächst schon.
Wichtig ist, worauf Menschen schauen. Spiegeln sich in ihren Augen das Grau und die Dunkelheit wieder, oder die Farben - einer Hoffnung für morgen.
SIEHE
"Jetzt wächst es auf, erkennt ihr's?" Vertraut meinem Sohn Jesus Christus.
Neues ist geworden. Das Rot der Osterblume strahlt. Menschen haben ein neues Ansehen bei Gott. Zu Jesus kommen ist der Ort, an dem Menschen zur Ruhe, zum Staunen, zur Anbetung kommen. Glaubende werden. Ostern, Auferstehung Jesu, ist das durchdringen der grauen Flächen des Todes mit dem Leben. Die Verheißung ist erfüllt. Und das für: "alle Tage bis an der Welt Ende." hatte er gesagt.
Also: An jedem Tag 2007.
Manfred Bletgen
Copyright:
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Stuttgart
geschrieben am 09.11.2006 um 15:05 Uhr.
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